The Deep Blue – Antartic Abyss

Rock Hard:

Die Engländer klingen auf ihrem aus zwei jeweils knapp 13 Minuten langen Songs bestehenden Debüt wie ein frostiger Bastard aus Sunn0))) und Electric Wizard. Allerdings klarer strukturiert, monolithischer und nur ansatzweise Drone – kompatible. Dabei entwickeln The Deep Blue ein sehr Gespür für den richtigen Einsatz von Laut/leise Dynamics und lassen auch schon mal einen arktischen Schneesturm aus dem Eiszapfen überzogenen Boxen heulen. Dadurch entwickeln die Songs mit zunehmender Spielzeit eine immer hypnotischere Sogwirkung und zwingen geradezu zum mehrmaligen Betätigen der Repeat-Taste.
8 von 10 Punkten